Sehenswertes

St. Petri in Ketten
St. Petri Kettenfeier

Grundstein gelegt am 30.05.1722, im Barockstil erbaut; über dem Eingang und über der Kanzel ist noch das Asseburgische Wappen zu sehen, was darauf schließen lässt, dass diese den Bau mitfinanziert haben. Bis 1885 wurde der Kirchhof als Begräbnisstelle genutzt; 1888 Umbauten in der Kirche, 1936/77 Ausmalung des Inneren, neue Bestuhlung in den 1970er Jahren.

weiterführende Info zur Kirche auf Wikipedia

 

Hand in der Kirche

Beim Abbruch der alten Kirche  --etwa 50 Schritt südlich von der heutigen gelegen--  soll in der Kirchenwand das Kästchen mit der Hand gefunden worden sein, wie es noch heute vorhanden ist, aber leider zunehmend verfällt.
Wahrscheinlicher Hintergrund: Wenn früher ein Mord oder Totschlag geschehen war, wurde die Leiche vor das Gericht gebracht und dort Klage erhoben. Konnte der Täter nicht sogleich ermittelt werden und dauerte das Gerichtsverfahren längere Zeit, dann wurde der Leichnam zwar begraben, aber als sog. Leibzeichen oder Beweisstück eine Hand abgetrennt, um sie weiter vor Gericht aufzubewahren. Die "verdorrten Hände" sind also wohl Leibzeichen von Fällen, die in der Vergangenheit keine Sühne gefunden haben und sozusagen bei den "Gerichtsakten" verblieben sind. Die Hand, die heute im Turm hinter Glas ausgestellt wird, ist schmal und wohlgeformt.

 

Kriegerehrung

 

ehemaliges Spritzenhaus

alte Schule

Erbaut 1837, gründlich renoviert, wird heute als Pfarrheim für Info-Veranstaltungen, Festivitäten, Bücherei und Museum des Heimatvereins im Dachgeschoss genutzt.

 

Nethebrücke

Historische Gewölbebrücke, 1868 erbaut, 1869 durch eine Flut teilweise zerstört, wieder aufgebaut, 1984/85 verbreitert und gründlich saniert.

 

Antonius Bildstock

aufgestellt und eingeweiht im Jahre 2009. Eine von uns angelegte eigene Webseite berichtet darüber, sowie eine Seite aus dem damaligen Pfarrbrief als PDF Dokument.

 

Fachwerkhäuser

Haus Giefers (Bachstr.), schönes altes Fachwerkhaus aus dem 18.Jahrhundert

 

Haus Wächter (Dorfstr.), schöner alter Torbogen, die Inschrift berichtet von dem großen Brand in Erkeln (1830)