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Bernhard
Knoche in Erkeln 1957 - 1981
Lebenslauf
selbstverfasst

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"Ad majoram gloriam Die" so schrieb ich es 1936 auf mein Primizandenken.
Dieses Wort soll auch über meinem Wirken in der Pfarrei Erkeln stehen.
Lebenslauf des Pfarrers Bernhard Knoche. Am 27. August 1909 in Werpe Kr.
Meschede (Sauerland) geboren, machte ich 1930
mein Abitur am Gymnasium Attendorn, studierte dann Theologie in Paderborn
und Innsbruck. Am 28.3.1936 wurde ich im hohen Dom zu Paderborn zum Priester
geweiht von Erzbischof Dr. Kaspar Klein. Meine erste Stelle erhielt ich
in Ovenhausen Kr. Hlöxter. Von dort wurde ich 1941 als Marinesoldat eingezogen.
Oktober 1941 wurde ich zum Marinekriegspfarrer
ernannt und war bis zur Kapitulation
(8.Mai 1945) beim kom. Admiral Atlantikküste in Nantes als Wehrmachtspfarrer
tätig. Mai 1945 kam ich in der Festung St. Nasaire in Gefangenschaft,
blieb dann bis 28. November 1948 als Gefangenenpfarrer in Nantes u. St.Nasaire.
Am 1. Januar 1949 übernahm ich 4 Monate die Aushilfsstelle in Höxter.
Am 1.Mai 1949 erhielt ich die Pfarrvikarstelle in Hovestadt Kr. Soest.
Am 21. November 1956 übertrug mir der Hochwürdigste Herr Erzbischof Dr.
Lorenz Jäger die Pfarrstelle in Erkeln. Möge St. Petrus mein Wirken und
Arbeiten segnen !
Verabschiedung
1981
Zum 1.Mai mußte Pfarrer Knoche der 25 Jahre in Erkeln segensreich gewirkt
hatte, wegen einer längeren Krankheit in den Ruhestand treten. Die Verabschiedung
Pfarrer Knoches fand am 28. Juni in Beisein der gesamten Gemeinde statt.
Am Abend las er zum letzten Mal in Erkeln die hl. Messe, die Kirche war
voll von Gläubigen. Alle Vereine hatten sich mit ihren Fahnen vor der
Pastorat versammelt. Als sein Nachfolger wurde Pater Viktor van Lieth
aus dem Kloster Marienmünster als Pfarrverweser eingeführt.
Dorfchronik
Tod 1982
Am 8. Dezember (Maria Heimsuchung) verstarb nach langer schwerer Krankheit
der erst im Jahr zuvor verabschiedete Pfarrer Knoche in seiner Heimat
im Sauerland. Zu seiner Beerdigung fanden sich über 100 seiner ehemaligen
Pfarrkinder ein. Er war ein großer Marienverehrer und an einem Marienfeiertag
wurde er von seinem qualvollen Leiden erlöst.
Dorfchronik
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