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Everhard Hoberg Ausführungen von Pfarrer Anton Fecke Johannes Everhard Hoberg 1762 bis 4. Juli 1782. Wiederum ein tüchtiger Pfarrer, der wieder Ordnung in die Seelsorge und Pfarrgeschäfte brachte. Er zuerst legte ein noch vorhandenes Lagerbuch an, in welchen er den Etat der Pfarre und die Meßverpflichtungen des Pfarrers genau angibt. Urkunden der Letzteren sind freilich nicht vorhanden, auch scheinen sie nicht von der Behörde genehmigt zu sein. Hoberg ist geboren zu Beckum im Stifte Münster am 2. Februar 1730. Er gibt an: "Bei Jesuiten zu Münster habe ich studiert, absolutis studies wurde mir anno 1754 die Pastorat zu Bosseborn vom Abt Caspar Boeselager gnädigst conferiert, wo ich in den betrübten Kriegsjahren bis ad annum 1762 als Pastor gewohnt habe". Abt Phil. von Spiegel conferierte ihm 1762 die erledigte Pfarre Erkeln und Conrad Bard, Commissar des Archidion zu Paderborn ertheilte die Investitur. Er klagte, er habe in Erkeln alles in größter Unordnung gefunden: die Pastorat kaum bewohnbar, die Ländereien verödet, die Wiese ein Gemeinde-Anger; kein Etat über Verpflichtungen und Stiftungen. Den im Lagerbuche dargestellten Etat hat er erst nach 12jähriger Wirksamkeit verfaßt wegen der Schwierigkeit, darin Klarheit zu schaffen. Von besonderen Ereignissen in der Gemeinde berichtet er nur durch ein paar eingestreute Notizen im K.-Buche, so: 1765 den 30. August hat das Gewitter in unseren Kirchthurm geschlagen, das Schieferdach und auch die Kirchthüre verletzet; darauf folgte eine dem Feld und Dorf sehr schädliche Wasserflut". Ferner : "Am 7. Octob. 1769 ist das erste mal die neu angeordnete fahrende Post von Paderborn auf Brakel hier durch Erkeln passieret (nach Cassel) .Er verwaltete die Pfarre 20 Jahre segensreich. |