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Einträge der Kirchenchronik zu Lehrerin Heinemann:
Als Aufschrift für die dicke Glocke E' wurde gewählt: "Im Dienst der Petri-Kettenkirche, bin einst "St.Petrus" ich getauft; Christus, dem König gilt mein Rufen, ihm, der Euch alle losgekauft. Froh dienet ihm im Streit der Zeit, bis Ihr ihn schaut in Ewigkeit." Mittlere Glocke G': "Unter Paulus Schutze mit ehernem Munde, lad ich die Herzen zur Andachtsstunde, rufe die Erdenpilger zur Gruft, bis die Posaune zum Weltgericht ruft". "Geopfert für des Vaterlandes Wehr (1917), erneuert zu des Allerhöchsten Ehr (1938)." Kleinste Glocke A': "Ich trage froh St. Josephs Namen; für ihn soll meine Stimme mahnen: "Wer treu zur Kirche steht im Streit, schaut den Triumph voll Herrlichkeit". Diese Verse für die E und A Glocken hat hiesige Lehrerin Heinemann gedichtet. Fräulein Lehrerin Josefine Heinemann verwaltet treu und gut die Borromäusbibliothek Verabschiedung von Frl. Heinemann Am 1. April 1957 schied unsere Lehrerin Frl. Heinemann aus Bad Driburg aus dem Schuldienst. 38 Jahre war sie als Erzieherin in der Gemeinde Erkeln tätig. In all den Jahren kannte sie nur eins: Dienen, ihren Dienst in Schule, Kirche und Gemeinde. In Anerkennung ihres treuen Dienstes wurde ihr der päpstl. Orden: pro ecelesia et pontificis verliehen. Im Beisein der Lehrerschaft, Herrn Bürgermeister Backhaus, des Pfarrers überreicht ihr mein Vorgänger Pfarrer Hülsmann, der eigens nach hier gekommen war, - der auch den Orden für Frl. Heinemann beantragt hatte - als Dank die hohe päpstl. Auszeichnung. Am Freitag , den 29.3. wurde mit der gesamten Gemeinde eine hl. Messe in der Meinung von Frl. Heinemann gefeiert und am 1.4. schied sie dann wehmütig aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Erzieherin der Jugend, um ihren Wohnsitz in der Heimatstadt Bad Driburg zu nehmen. Tod von Frl. Heinemann 11.9. 1957 Frl. Heinemann, die am 1.4. die Gemeinde Erkeln verlassen hatte, starb am 11.9. in der Heimatstadt Bad Driburg. Groß war die Beteiligung der Gemeinde Erkeln an der Beerdigung ihrer geliebten Lehrerin, die Lehrerschaft, alle Schulkinder und viele Männer und Frauen nahmen teil. Der Pfarrer sprach im Namen der Gemeinde Worte des Dankes und des Gedenkens. Von uns ging eine Lehrerin, die 38 Jahre als Erzieherin in der Gemeinde tätig war. Von uns ging eine große Lehrerin, die Tag für Tag vor dem Tabernakel kniete. Von uns ging eine Marienseele, die nichts anderes kannte als dienen. Die ganze Gemeinde steht trauernd am Grabe dieser großen Lehrerin. R.i.p. |
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Wieder in der Heimat Lehrerin Josefine Heinemann Wie
wohl war die Heimat mir doch bekannt |