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Ferdinand Gauksterdt in Erkeln 1843 - 1879 Ferdinand Gauksterdt von März 1843 bis 8. Aug. 1879. Er studierte nach Absolvierung des Gymnasiums einige Jahre in Rom, war dann Kaplan in Neuenkleisheim und wurde am 1. März 1843 Pfarrer zu Erkeln. Während seiner Verwaltung wurde die Separation der Grundstücke der Erkelner Flur und daran anschließend die Ablösung der auf derselben ruhenden Reallasten, als Heuer, Wechselheuer, Eier, Hühner etc. Da der Grundbesitz aus vielen kleinen Parzellen bestand, war die Zusammenlegung für die Pfarre von großem Nutzen, machte aber für den Pfarrer viele Schreibereien notwendig. Durch Recess vom Jahre 1867 wurde die Separation der Grundstücke und durch die Recesse von 1882 die letzten Ablösungen vollzogen. Die Recesse befinden sich im Pfarr-Archiv. Vom 2. - 3. October 1858 entstand in der Scheune des Besitzers Watermeier (jetzt Pott) ein Brand, der durch starken Wind angefacht, in kurzer Zeit 58 Häuser, den westlichen Theil des Dorfes, einäscherte. Der Pfarrer stand an der Spitze eines Comite's zur Unterstützung der Abgebrannten, die Collecten brachten aber verhältnismäßig wenig ein. Bei Anfertigung des Retablissements-Planes der Neubauten wurden die Kreisstrassen nach Tietelsen und Beller festgelegt und demnächst nebst Brücke, ausgebaut. Gauksterdt wurde geboren in Stukenbrock 1. Januar 1806, starb am 8. Aug.1879. |