1993 Im Jahre 1993 fielen in Erkeln 908 mm Niederschläge. Es war ein feuchtes Jahr. Die Nethe trat 4 mal über die Ufer.Der Vogelsangsbach führte das ganze Jahr über Wasser. Ende 1993 gab es starke Hochwasser an Rhein, Mosel,Maas und Donau. Über 30.000 Einwohner Kölns mussten über Weihnachten ihre Häuser verlassen. Die Ernte war im Allgemeinen gut. Es musste aber sehr viel Getreide getrocknet werden. Die Obstbäume lieferten weniger Erträge. Die Bestellung im Herbst gestaltete sich sehr schwierig. Der Absatz an Nutzholz war wegen der starken Lieferungen aus dem Ostblock besonders schlecht. Der Förster Franz Josef Senne trat am 1.3.1993 in den Ruhestand. Auch als Ortsheimatpfleger wurde er auf eigenen Wunsch vom Ortschaftsrat verabschiedet. Er gab zum Abschied noch einmal einen Bericht über die Geschichte des Erkelner Waldes, der schriftlich festgehalten und im Kreisjahrbuch 1995 veröffentlicht wird. Pastor Wieczorek ist von Erkeln nach Hemer versetzt worden und am 29.8.1993 dort eingeführt. Am 4.7.1993, dem Patronatsfest Petrus in Ketten, hat Pastor Johannes Epkenhans in Erkeln,Beller und Hembsen die Seelsorge übernommen. Er war 4 Jahre Vikar in Anröchte. Gebürtig ist er aus Bielefeld-Friedrichsdorf. Der Pastor i.R. Schwieder wohnt ebenfalls in Hembsen und hilft ihm bei der Seelsorge. Hinweisschilder für das Industriegebiet Vauth-Sagel wurden im Kreuzungsbereich der Land- und Kreisstrasse aufgestellt. Die Nethe musste in diesem Jahr im Brückenbereich erneut ausgebaggert werden.Im Rhedertal, unterhalb der Scheune Ortmann (heute Junghänsel, Brakel), sind 200 m Feldweg asphaltiert worden. Der Graben wurde ausgebaggert.Die Obstbäume an den Feldwegen sind in diesem Jahr zum Teil für 5 Jahre verpachtet und in eigene Pflege der Pächter übergeben. Der Weg zwischen dem Pfarrzentrum und Giefers zum Kindergarten wurde ebenfalls ausgebaut. Am 2.11.1993 wurde der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus am Bellerweg getan.Das Grundstück war von der Familie Tilly/Hagemann (früher Wilh.Kröger) von der Stadt gekauft Die schlüsselfertige Bauausführung hat die Firma Allerkamp-Lücking in Istrup übernommen. Noch vor Weihnachten wurden die Zimmerarbeiten von der Firma Hecker, Vörden und die Dachdeckerarbeiten von der Firma Gadzinski, Brakel, fertig gestellt. Am 21.12.1993 stimmte der Ortschaftsrat der Bildung eines Gemeindehallenför- dervereins zu. Gleichzeitig mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses wurde mit den Umbauarbeiten in der Gemeindehalle durch die Firma Allerkamp-Lücking begonnen. In der Zeit vom 8.3. bis 5.4.1993 waren in unserer Halle bis zu 45 Asylanten untergebracht. Die Verpflegung übernahm der Gastwirt Grawe aus Bosseborn. Die Asylanten kamen aus dem Kosovo, Rumänien, Afrika und Ceylon. Zu Streitigkeiten zwischen den Beteiligten ist es nicht gekommen. Am 10.3. fand das Verfahren der Bürgerbeteiligung für den Bebauungsplan I (Vauth-Sagel) und die Vorlage des Bebauungsplanes Gelle-Breite II statt. Für die Teilnahme an der Aktion "Das Dorf soll schöner werden" bekamen wir eine Anerkennung, insbesondere für die Einrichtung der "Heimatstube" im Pfarrzentrum. Das Schützenfest fand bei herrlichem Wetter vom 15. - 17.5. unter der Regentschaft von Reinhard Gehlen und seiner Frau Sabine statt. Am Schützenfestmontag sammelten die Jungschützen für die Heimatstube 557,65 DM. Der Sonderkindergarten Erkeln feierte am 25. und 26.6.sein 20jähriges Bestehen. Caritasdirektor Matke aus Köln hielt vor geladenen Gästen im Pfarrzentrum die Festrede. Am 2. Tag feierte die ganze Gemeinde ihr Kindergartenfest. Der SPD. Ortsverein feierte am 3.7. sein 10jähriges Bestehen mit dem Landesminister Schwier in der Rißkuhle. Der Herr Minister besichtigte auch das Dorf, die Kirche und das Pfarrzentrum. In 1993 begannen mit dem Neubau von Wohnungen: Raimund Giefers, Bellerweg 8, Volker Rienau, Grüne Bache 18 und Helmut Christoph, Grüne Bache 11. Einen Erweiterungsumbau nahm Heinrich Schäfer, Untere Bachstr.4, vor. Aussenrenovierungen nahmen Bernhard Willeke, Bachstr.21, Bernhard Barkhausen, Bachstr.10 und Berni Hartmann, Tietelserweg 1 vor. Für die alte Mühle, Neue Str.2 und Heinrich Schmidt (Güthoff), Neue Str.4 wurden Klein- kläranlagen installiert. Bis in die Gemeindehalle wurde ein Telefonkabel verlegt. Die Gastwirtschaft Wulf, Anton Fecke Str. 9, schloß am 31.3. als Dorfgaststätte den Schankbetrieb. Die Konzession wurde am 2.3.1956 für diese Gaststätte erteilt. Von den früher 3 Dorfgaststätten blieb nur noch im Saale Nyhoff (früher Wulf/Kukuk) ein Ausschankbetrieb von Hermann Feistel aus Nieheim. Am Hellweg beim Feld Georg Sagurna wurde eine neue Bank aufgestellt. Nach Betriebsaufgabe von Heinrich Ortmann, Bellerweg 6, kaufte Josef Kleibrink, Bachstr.25, 5,5 ha Ackerland im Rhedertal. Die Familie Akpinar kaufte das Haus Rochell, Rhedertal 9. Die Gemeinde hatte zum Jahresschluß 688 Einwohner. Die Kirchengemeinde be- klagte 1993 sieben Tote. Es wurden vier Kinder getauft und vier Trauungen vorgenommen. Neun Kinder empfingen die ersten Hl. Kommunion. Zwanzig empfingen die Firmung. Kirchenaustritte waren nicht zu verzeichnen. Es wurden von der Stadt zu Jubiläen geehrt: Sieben Achtzigjährige und sechs Fünfundachtzigjährige. Die goldenen Hochzeit feierten Johannes Worms und Cäcilia geborene Zimmer- mann, Friedhofsweg 1, am 16.12.1993. 1 9 9 4 Das Wetter war in diesem Jahr von Gegensätzen geprägt. Im Winter war sehr viel Regen gefallen. Die Nethe trat am 15.III. + 19.III. über die Ufer. Der Vogelsangsbach führte das ganze Jahr Wasser. Im Sommer aber gab es eine lange Dürreperiode mit Temperaturen von + 36 o Grad. Auf dünnen Böden wurde die Ernte notreif. Die Ernte insgesamt lag aber noch im guten Durchschnitt. Obst gab es sehr gut und reichlich. Grosse Unwetter waren nicht zu verzeichnen. In der Gemeindehalle sind im Winter umfangreiche Um- und Reparaturarbeiten durchgeführt worden. Die Damentoilette ist vergrössert und neu gestaltet. Der Thekenraum vergrössert, die Decke vertäfelt und die Räume gestrichen. Ein neuer Eingang zur Ostseite musste neu geschaffen werden. Die Verbindungstür als Schiebetür zur Halle vom Versammlungsraum wurde von der Firma Schreiner 2903 Bad Zwischenhahn für 17.000 DM eingebaut, die Zugangstüren zur Halle und dem Versammlungsraum als Feuerschutztüren von der Firma Mantel, 3522 Helmershausen. Zur Westseite wurden die Aussentüren erneuert. Die Treppen unfallsicher nach Aussen vorgezogen. In der Halle wurde die Decke von der Firma Berghane neu gespritzt. Im Jugendraum ist der Fussboden von der Firma Schlüter Hembsen erneuert. Von der Landjugend selbst ist eine Wasserleitung und ein Abfluss im Jugendraum eingebaut. Die Jugend selbst gestaltete diesen Raum nach ihrem Geschmack. Durch eine Spende von 2.500 DM der Brauerei Rheder mit einem Bierlieferungsvertrag von 5 Jahre und anderen Sponsoren war es möglich 50 Stühle und 8 Tische für 4.006,60 DM von der Firma Vauth-Sagel zu kaufen. Die Sitzkissen konnten noch aus Eigenmittel bezahlt werden. Ver- schönerungsarbeiten und Verbretterungen wurden mit sehr viel Eigenleistung der Vereine durchgeführt. Am Jahresanfang ist von 16 Einwohnern ein Hallenfördeverein e.V. gegründet worden. Dieser Verein regelt in Zukunft die Nutzung der Halle. Mit einem Zuschuß der Stadt werden aber die Unkosten, die Pflege und kleine Unterhaltungsarbeiten übernommen. Die Stadt trägt aber als Eigentümer noch die Feuerversicherung und die großen Reparaturen. Den Vorsitz übernahm vorerst der Bezirksverwaltungsstellenleiter Bruno Johlen. Am Jahresende ging der Vorsitz an den Schützenoberst Josef Rehrmann über. Die Bundeswehr Auenhausen führt jeden Dienstag von 13°° - 16°° in der Halle gegen Entgelt an den Förderverein Sportstunden durch. Der traditionelle Sebastiansball der Schützenbruderschaft am 22.I. war sehr gut besucht und einn gelungenes Fest. Nach dem Königsschießen am 17.IV.94 verlief das Schützenfest bei schönem Wetter mit König Heinrich Schmidt, Neue Str.4 und Königin Brigitte Kortenschulte, Winkhäuser Weg 3, in alter Tradition und voller Harmonie. Am 21. August wurde bei schönem Wetter ein Pfarrfest gefeiert. Für einen Teil des Erlöses ist für die Kirche ein neuer Läufer gekauft worden. Je eine Disco im Jahre 1994 von der Landjugend und dem Sportverein waren gut besucht. Aus unserer Gemeinde nahm Detlef Roski, Bachstr. 38, vom ABC-Abwehrbatta- lion Höxter am Somalia-Einsatz teil. Nach 28 Jahren verabschiedete sich am 30.V.94 die Belgische Garnison Brakel. Sie war mit Erkeln eng verbunden. Einige Soldaten sind hier geblieben und haben hier Arbeit gefunden und auch geheiratet. Hermann Wulf, Bachstr.5, kaufte die Scheune mit Umland im Märsch von Ww. Maria Werneke, Bellerweg 1. Mit dem Bau der Wohnhäuser Giefers, Bachstr.22 und des Schäfermeisters Nolte, Winkhäuser Weg, wurde begonnen. Das Wohnhaus Ulsaß/Köring wurde als Fachwerkhaus sehr schön renoviert, und als solches von der Stadt prämiert. Am Hellweg (509) Hampenhäuser Berg-Weg (507) und im Rhedertal (508)wurden neue Obstbäume von der Stadt gepflanzt. Ebenso zwei Wallnussbäume an der unteren Bachstrasse. Im August fuhren täglich 20 LKW. 3.000 t Abraum aus dem Steinbruch vom Unternehmer Bielefeld zur Planierung des Baumarktes an der Warburgerstrasse in Brakel.. Ein Strassenabschnitt unterhalb der Schanze (im Volksmund" Sahrasprung" genannt) war abgerutscht. Im Frühjahr musste die Stelle halbseitig gesperrt werden. Im Mai wurden Bohrungen bis 10,50 m durchgeführt. Im Auftrage des Landesstrassenbauamtes führte die Firma Beineke, Lütmarsen, die Arbeiten aus. Die Flüte war für einige Wochen gesperrt. Der Verkehr wurde über Hembsen umgeleitet. Die Böschung wurde mit 5 mm Stahldrahtkörben, gefüllt mit groben Schotter, von unten auf neu aufgebaut. Für die Stahldrahtkörbe wurde ein Garantie von 30 Jahren gegeben. Die Gesamtkosten lagen bei entwa 150.000 DM. Die Einweihung des neuen Feuerwehrgerätehauses erfolgte am 9.9.94 mit 65 Gästen. Am Tag darauf war für die gesamte Gemeinde ein Tag der offenen Tür. Von allen Teilnehmern wurde die Eigenleistung von etwa 40.000 DM der freiwilligen Feuerwehr lobend anerkannt. Hatte doch die Wehr die gesamte Aussenanlage, den Innenestrich, das Verfliessen und das Decken übernommen. Erkeln ist durch dieses Haus um ein Schmuckstück reicher geworden. Am 12.Juni 1994 fanden die Europawahlen statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,45 %. Von 24 Parteien erhielt in Erkeln die CDU 192, die SPD 117, die Grünen 13, die FDP 8, den Rest die kleinen Parteien. Im Kreis entfielen 56,4% auf die CDU, 26,1% auf die SPD, 8,3% auf die Grünen, auf die FDP 3%, Sonstige 6,19%.Direkt gewählt wurde Elmar Brock, Bielefeld, Am 16.10.94 fanden Bundestags- und Kommunalwahlen statt. Als Direktkanditat für den Bundestag wurde Meinolf Michels,Grosseneder, wiedergewählt. Michels erhielt 50,38% Erststimmen (II.St.46,27), Heistermann SPD 38,85%(II.St.36,65%) FDP 3,08% (II.St.7,17%), Grüne 6,53% (II.St.6,7%), der Rest war unbedeutend. Für den Kreistag erhielt in Erkeln Ulrich Hermanns, Auenhausen, ein Direktmandat für die CDU mit 49,92%. Die SPD erhielt 159 Stimmen = 24,8%, die UWG 18 Stimmen = 11,2%, die Grünen 28 = 9,45%, die FDP 2 = 2,66%, ÖDP 3 Stimmen = 1,87%. Die CDU errang im Kreis die Mehrheit und stellt mit Josef Thöne, Nieheim, den Landrat. Im Stadtrat Brakel bekam die CDU wieder die Mehrheit mit 21 Sitzen und wählte Hans-Werner Krömeke, Hembsen, zum Bürgermeister. Der Stimmenanteil CDU 51,22%, 21 Sitze, SPD 27,35%, 11 Sitze, UWG 11,75%, 4 Sitze, die Grünen 9,68%, 3 Sitze. In Erkeln erhielt die CDU mit Raimund Giefers, Bellerweg 6, 214 Stimmen (46,8%) SPD mit Ekkard Korte 208 Stimmen (45,5%), Friedhelm Hengst UWG 11 Stimmen (2,4%), Angelika Schildmann, die Grünen, 24 Stimmen (5,3%). Gewählt wurde als Ortschaftsratsvorsitzender Raimund Giefers, Bellerweg 6.. Er übernahm auch das Amt des Bezirksverwaltungsstellenleiters. Mitglieder der Ortschaftsrates wurden: Raimund Giefers, Bellerweg 6 als Ratsherr CDU, Vorsitzender Ekkehard Korte,Gelle Breite 2 als Ratsherr SPD, stellv.Vorsitzender Burkhard Erkeling, Hellweg 10 CDU Burkhard Willeke,, Am Friedhof8 CDU Helmut Christoph, Grüne Bache 11 CDU Peter Wiemers, Am Friedhof 2 CDU Johannes Göke, Kapellenweg 16 SPD Berni Hartmann,Tiesterweg 1 SPD Manfred Kühlewind, Grüne Bache 8 SPD Als nicht stimmberechtigtes Mitglied von den "Die Grünen" Angelika Schildmann, Ostheimerfeld 59. Bruno Johlen schied nach 42 Jahren politischer Tätigkeit im Kreis und in dem Stadtrat aus. Er erhielt vom Stadtrat die goldene Ehrennadel der Stadt Brakel. In der Welt waren in 50 Ländern Bürgerkriege und Unruhen. Besonders hart gekämpft wird immer noch im Kaukasus und Jugoslawien. Ein Erdbeben in Los Angeles fordert 50 Tote. Der Untergang einer Fähre in der Ostsee 9oo Tote. Am 13,V.1994 wurde die Heimatstube im Pfarrzentrum offiziel eröffnet. Sie soll ein Sammelraum für die Geschichte Erkelns sein. In Eigenleistung der Schützenbruderschaft wurde sie errichtet. Den größten Arbeitsanteil hatten die Erkelner Rentner. Zum ersten Male durchforstete eine schwedische Firma mit einem Horvester-Gerät Fichten im Erkelner Walde..Die Holzpreise waren so tief, daß in Handarbeit diese Arbeit nicht lohnend durchgeführt werden konnte. Die Waldarbeiter, 2 Mann, wechselten wöchentlich von Schweden nach hier. Am 18. + 19. August ist die Bachstr. und Dorfstr. als Vorarbeit für die Dorferneu- erung vermessen worden. Erkeln hatte am 31.12.1994 706 Einwohner (mit Zweitwohnungen 756).Es kamen in diesem Jahr einige Russlanddeutsche Familien hinzu. Zu ehren von Seiten der Stadt waren 1994 4 x 80jährige, 1 x 85jährige, 3 x 90 jährige und 1 x 95 jähriger Mitbürger. Das Ehepaar Peter und Anneliese Göke, Lindenweg 6, feierten ihre goldene Hochzeit. Die Kirchengemeinde hatte 10 Taufen, 3 Trauungen, 5 Erstkommunionen, 5 kath. 1 ev. Beerdigungen, keine Kirchenaustritte. Besondere Kollekten ergaben 6.068,79 DM. Der kath. Kirchenbesuch lag bei 42,27 %. 1 9 9 5 Das Jahr begann mit viel Regen, Schnee und Frost (bis 14 °) . Es fielen in Erkeln 805 mm Niederschläge. Die Frühjahrsbestellung konnte dennoch zügig durch- geführt werden. Denjenigen, die zu spät mit dem Heuen begannen, verregnete die Ernte. Es folgte dann ein Jahrhundert-Sommer mit bis zu 35 ° im Schatten. Der Herbst war sehr ausgeglichen in seinem Witterungsverlauf. Die vielen Schnecken, Erdflöhe und Mäuse machten der gut ausgelaufenen Aussaat schwer zu schaffen. Der Vogelsangsbach führte bis Ende November Wasser. Von großem Hochwasser und Gewittern blieb unser Tal verschont. An Rhein, Nahe und Mosel aber kam es zu einem Jahrhundert-Hochwasser (der Pegel in Köln am 30.1. - 10,65 m). In den Niederlanden und Belgien mussten 150.000 Menschen evakuiert werden. In Japan forderte ein Erdbeben im Januar über 5.000 Tote. Auf der russischen Insel Sachalin war im Dezember ebenfalls ein Erdbeben mit erheblichen Folgen. In Irland wurde zwischen den Bürgerkriegsparteien ein Waffenstillstand geschlossen. Im Kaukasus herrschte immer noch ein Bürgerkrieg mit großen Geiselnahmen. Auf dem Balkan wurde ein Friedensvertrag geschlossen, den 40.000 Soldaten einer internationalen Truppe sichern sollen. Hierbei sind auch 4.000 deutsche Soldaten im Einsatz. Die israelische Armee zog sich aus einem Teil der besetzten Gebiete zurück. Ein Landsmann ermordete den israelischen Ministerpräsidenten Rabin. Im mittleren Afrika sind die Stammeskriege immer noch nicht beendet. Südafrika ist nach freien Wahlen etwas zur Ruhe gekommen. Am 31.1. feierte in Erkeln die Schützenbruderschaft den Sebastiansball. Das Schützenfest fand vom 6. bis 8. Mai mit König Dieter Güthoff und Frau Hagenkordt, Gelle Breite 5, bei schönsten Wetter, voller Harmonie und guter Beteiligung statt. Oberst Josef Rehermann führte die Schützen durch ein gelungenes Fest. Für die Heimatstube wurden 415,87 DM gesammelt. Ein Stahlschrank wurde von der Sparkasse Höxter in Brakel der Heimatstube gestiftet. Das Geologische Landesamt stellte bei der Überfliegung des Hampenhäuser Berges ein bisher unbekanntes jungsteinzeitliches Erdwerk fest. Der Graben schließt eine etwa 6 ha große Fläche ein. Bodenkontrollen konnten bisher noch nicht durchgeführt werden. Sicher ist dieses ein Grund warum in der Zeit von Hauptlehrer Fritz Meyer, zwischen den beiden Weltkriegen, soviel Arbeitsgeräte aus der Steinzeit gefunden wurden. 3 Steinbeile und 3 Steinschaber, die 25 Jahre in Corvey waren, sind jetzt wieder zurückgekommen. Die Steinbeile und Schaber sind nun alle in einer schönen Vitrine, gestiftet von der Fa. Vauth- Sagel in Erkeln, in der Heimatstube untergebracht. Auch der alte Torbogen von Meyer Hs.Nr.5 (Sagurna) aus dem Jahre 1723 mit einer sehr nachdenklichen Inschrift wurde auch von Corvey zurückgeholt. Das in Erkeln gefundene Bronzebeil konnte leider noch nicht wieder aufgetrieben werden. Die alte mechanische Turmuhr aus dem Jahre 1900 wurde im Turm abgebaut und im Pfarrzentrum wieder aufgestellt. Für die gelungene Gestaltung des Geländes um das Feuerwehrgerätehaus wurde von der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden" der Gemeinde eine Prämie von 300 DM als Belobigung zugesprochen. Die Frauen- und Müttergemeinschaft Erkeln unter dem Vorsitz von Frau Elisabeth Schelp, Gartenweg 4, feierte am 1.10. ihr 75jähriges Bestehen. Am 18.9. setzte das Landesvermessungsamt im Bellerweg vor dem Gartengrundstück Ludwig Giefers ein Nivellementpunkt für die Satelittenvermessung ein. Am 15. 3. fand die Schlüsselübergabe des Bezirksverwaltungsstellenleiters Bruno Johlen, Neue Str. 7, an Reimund Giefers, Bellerweg 8, statt. Hermann Wulf, Bachstr.5, löste den Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft August Hoischen, Dorfstr. 1, ab. Die Feuerwehr stellte am Vorabend des 1. Mai ihren Maibaum mit den Wappenschildern des deutschen Handwerks, zwischen Nethebrücke und Rhederstrasse auf. Die Kirchengemeinde strahlt jetzt mit 2 großen Scheinwerfern bei Dunkelheit die Kirche an. Im Herbst führten einige Schützen den Neuanstrich der Friedhofskapelle durch. Eine zweite Wasserzapfstelle wurde in den oberen Teil des Friedhofs gelegt und mit einer schönen Einfassung versehen. Der Totenaufbahrungsraum ist durch Vorhänge aufgeteilt worden. Ab 1995 erhöht sich der Wasserpreis in der Stadt Brakel bei eine 3 cbm-Uhr von 1,30 DM auf 1,60 DM und die Zählergebühr von 9,- DM auf 13,75 DM. Im Dezember 1995 beschloß der Rat für 1996 die Müllabfuhrgebühren für den 80 l Eimer von 185,- DM auf 211,-DM, den 120 l Eimer von 277,60 DM auf 316 DM und den 240 l Eimer von 555,30 DM auf 632,- DM zu erhöhen. Die Begründung liegt in den höheren Deponiekosten des Kreises. Im Haushaltsplan 1995 gab es für den Hallenförderverein einen Zuschuß von 3.400 DM und 850 DM Bewirtschaftungskosten. Für Baumassnahmen in der Halle standen 33.500 DM zur Verfügung. Bis Jahresende konnten aber erst die Fenster im oberen Gruppenraum, im vorderen Kellerbereich und der Herrentoilette erneuert werden. Weiterhin konnte eine Tür zur alten Feuerwehrgarage eingesetzt werden. Für die Dorfsanierung fehlten in diesem Jahr für Erkeln die Landesmittel. In einer Bürgerversammlung wurden die Pläne der GVL. vom Planer Mühlinghaus vorgestellt. Die Strassenentwässerung des Rhedertals, des Twetenweges und des westlichen Teils der Dorfstrasse ist neu geordnet. Die Kosten für die Regenwasserleitung lagen bei 187.317,50 DM und wurden durch die Fa. Schönhoff, Gehrden, durchgeführt. Der Strassenbau im Rhedertal, durchgeführt von der Firma Beller, Frohnhausen, kostete 35.700 DM. Im Zuge des Strassenbaues wurden auch alle Hausanschlüsse und Hauptrohre in den vorgenannten Strassen vom Wasserwerk erneuert. Ebenso wurde auch ein Teil im südlichen Lindenweg neu entwässert und auch neue Hausanschlüsse verlegt. August Hoischen, Dorfstr. 1, verpachtete an die Stadt Brakel als Ausgleichsfläche für Bauern im Wasserschutzgebiet ca. 80 ha Ackerland. Er gab somit seine Landwirtschaft auf. Für das neue Baugebiet an der westl. Dorfstrasse überließ Hoischen für die erforderliche Wegeverbreiterung der Stadt ca. 178 qm kostenlos. Für den gleichen Zweck gab Berni Hartmann 46 qm ab. An Vereinsförderungsmittel für die Erkelner Vereine sind vom Ortschaftsrat an den TuS.Erkeln 600 DM, an die Blaskapelle 400 DM, an Spielmannszug 400 DM, an die KfG. 447,43 DM an die Bücherei 300 DM und KLJB. 200 DM vergeben worden. Eine Kleinkläranlage im Aussenbereich installierten: Willi Zimmermann, Ortberg 2, Josef Weber, Ortberg 1, Schmidt, Neue Strasse 4, Franz Kortenschulte, Winkhäuserweg 3, Ewald Kortenschulte, Winkhäuserweg 1, Johannes Sonst, Winkhäuserweg 15, Karl-Heinz Nolte, Winkhäuserweg 18 und Karl Lüke, Neue Strasse 28. Die Gemeinde verkaufte an Heinz Schmidt, Neue Strasse 4, das aufgefüllte Gar- tengrundstück (144 qm) und ein weiteres Grundstück von 368 qm. Letzteres mit der Auflage wegen des Hochwassergebietes, dieses Grundstück nicht auffüllen zu dürfen. Ein Meßpunkt soll festgelegt worden sein. Das Haus Zimmermann/ Florenz, Lindenweg 11, wurde von Herrn Wegener gekauft und renoviert. Im Haus Balke, Neue Strasse 19, ist die alte Tischlerwerkstatt zu Wohnzwecken umgebaut worden. Das Haus Werneke, Bellerweg 1, kaufte die Aussiedlerfamilie Jansen. Im Märsch kaufte Johannes Köhne aus Beller, eine Weide von Josef Berghane. August Hoischen verkaufte an der Dorfstrasse 3750 qm Baufläche für 4 Häuser. Mit der Bebauung dieses Grundstückes haben bereits begonnen Franz Rehermann, Tweteweg 2, August Hoischen Tweteweg 4, Berni Hartmann, Dorfstr.2. Noch nicht begonnen hat Reinhard Gehlen, Dorfstr. 4. Neue Haus-Nummern bekam die rechte Seite der Dorfstrasse Multhaupt, Josef Nr. 6 früher 2 Erkeling -Schrader Nr. 8 bisher Bachstr. 7 Franz Erkeling Nr. 8a " " 7 Hans Wächter Nr. 10 früher 4 Willi Löhr (alte Schmiede) Nr. 12 (die alte Schmiede wurde zu Wohnungen umgebaut). Die Wirtschaftsgebäude des Heinz Ortmann, Bellerweg 16, sind für Wohnzwecke umgestaltet worden. Josef Saaken, Dorfstrasse 13, verkaufte von seinem am Bellerweg gelegenen Grundstück an Winfried Lücke, Bellerweg 8, ca. 900 qm. Am Hellweg begannen nach Genehmigung des Bebauungsplanes "Gelle Breite" Bernhard Willeke, Burkhard Willeke und Klaus Peter Ewen mit der Errichtung von neuen Wohnhäusern. Das Haus Arlt, Gelle Breite 7, übernahm der Schwiegersohn Josef Behler und seine Frau Stefanie geb. Arlt. Bei der Landtagswahl am 14.5. erhielt Antonius Rüsenberg CDU im Kreis 53,77 % der Stimmen und zog direkt in den Landtag ein. Von den "Grünen" kam über die Reserveliste der Kandidat Eichenseher in den Landtag. Zu den Veränderungen (Strukturwandel) in Erkeln in den letzten Jahrzehnten zum Vergleich eine Veröffentlichung aus dem Jahre 1900 wie folgt: " Gemeinde Erkeln mit 764 Einwohnern. Der Ort ist wohlhabend. Zu verzeichnen sind: 3 Gasthäuser, 4 Fleischer, 3 Stellmacher, 2 Schmiede, 1 Sattler, 1 Korbmacher. Das Holzsägewerk und die Mühle, Besitzer Rhein, hat Wasser- und Dampfbetrieb und eine eigene elektrische Anlage, gibt jedoch an Abnehmer keinen Strom ab. Über 40 Morgen haben 29 Landwirte mit einem gesamten Besitz von 2.704 Morgen." Zwischenzeitlich hat sich ein e große Wandlung vollzogen. In der Landwirtschaft sind die meisten Betriebe vom Vollerwerb in den Nebenerwerb übergegangen. Es sind etwa 4 Vollerwerbsbetriebe übrig geblieben. Von der gesamten Handwerkerschaft ist nur noch die Bäckerei Giefers, Bachstrasse, vorhanden. Sattlermeister Ferdinand Köring und Schmiedemeister Josef Rampe sind auch Ruheständler ohne Nachfolger. Maria Zimmermann-Roßbach, Bachstrasse, führt als Einzige noch einen Kolonialwarenladen. Von den früheren 3 Gaststätten ist heute im Saale der einstigen Gaststätte Wulf/Kukuk nur noch eine "Abendgaststätte" vorhanden. Vom Mühlenbetrieb pp. wird nur noch die Wasserkraft zur Elektrizitätsgewinnung genutzt. Neue Erwerbsquellen haben sich ergeben durch die Ansiedlung der Fa. Vauth-Sagel mit z.Zt. etwa 300 Arbeitsplätzen. Durch den Getränkegroßhandel Ferdi Rehermann, Neue Str. 13 . Durch die Pension Tilly, Lindenweg 2, nach dem Motto "Ferien auf dem Bauernhof". Am 14.5. erschütterte die Nachricht das Dorf , daß auf der Ostwestfalenstrasse bei der Abfahrt Holzhausen die Mitbürger Franz Neitmann, Im Krähenfelde 2(64 Jahre), Rudi (67 Jahre) und Christel (62 Jahre) Klarmann, Bachstr. 44 , tödlich verunglückt waren. Eine 18jährige Frau aus Lippe war auf die Gegenfahrbahn gekommen und soll den Unfall verursacht haben. Der Kreistag hat am 2.11. für den 1.4.1996 den in unserer Gemeinde als Sohn des alten Bürgermeisters Ludwig Backhaus, Kapellenweg 2, geboren 50jährigen Hubertus Backhaus, jetzt wohnhaft in Amelunxen, zum hauptamtlchen Landrat des Kreises Höxter gewählt. Erkeln hatte am 31.12.1995 698 Einwohner, 350 männl., 348 weibl. Mit dem zweiten Wohnsitz waren zusätzlich noch 43 Personen gemeldet. Von den Einwohnern waren 44 Ausländer. Geboren wurden 7 Kinder (4 männl.,3 weibl.) Katholisch getauft wurden 5 Kinder. Katholisch getraut wurden 4 Paare. Gestorben sind 7 Personen (4 kath. 3 evgl.) Der kath. Kirchenbesuch lag im Schnitt bei 42,5 %.. Gesammelt wurden in der Kath. Kirchengemeinde für überregionale Zwecke 6518,30 DM. Betreff: Ortschronik Erkeln 1996-2001 teilweise 996 Das Wetter im Jahr 1996 war voller Gegensätze. Es begann mit Frost mit minus 12 Grad und endete im Dezember mit minus 24 Grad. Weihnachten war hier mit minus 16 Grad und 2 cm Schnee eine echte weiße Weihnacht. Trockene Wochen wechselten mit nassen Jahreszeiten. Bis Mai fehlten 300 mm Regen. Im Juni gab es Temperaturen von plus 36 Grad. Der Juli war der Kälteste seit 100 Jahren mit einem Temperaturdurchschnitt von plus 9 Grad. Die Landwirte bangten um den Aufgang der Frühjahrsbestellung. Die Natur holte aber alles auf. Es gab eine späte gute Ernte mit viel Trocknungskosten. Bei Weizen wurden hier Erträge von 100 dz pro Hektar erzielt. Im Herbst machte der Schneckenbefall den Bauern große Sorgen. Der Bürgerkrieg in Jugoslawien konnte mit Truppen der Europäer (EU) unterbunden werden. Aus Afrika, besonders Zaire werden große Flüchtlingsströme und Bürgerkrieg gemeldet. In Rußland hat bei einer schwachen Regierung sich die Mafia immer weiter ausgebreitet. Die russischen Arbeiter streiken, weil sie monatelang kaum Lohn bekommen haben. Am 12.12. begann in Lima (Peru) ein Geiseldrama in der japanischen Botschaft, das am Jahresende noch nicht beendet war. In Israel kam es zu Verständigungen zwischen Israelis und Palästinenser. Nach der Ermordung des israelischen Präsidenten kam es zu Neuwahlen mit einem knappen Sieg der Rechtsparteien. Die Absprachen in Oslo um den Frieden in Israel wurden aber nicht lange gehalten. Am 8.2. stürzte vor der Dominikanischen Republik ein Flugzeug mit 187 Insassen ab. 165 deutsche Touristen fanden hierbei den Tod. Ein großes Ereignis war der Papstbesuch nach 1000 Jahren Pause in Paderborn. Vom 21. - 23.6. war Papst Johannes Paul II in Paderborn und anschließend in Berlin. Er feierte in der Senne bei Paderborn mit 80.000 Gläubigen einen Gottes- dienst. Der Besuch stand unter dem Motto "Einig in der Hoffnung". Am 1.4. wurde der Sohn des früheren Bürgermeisters Backhaus, Hubertus zum 1. hauptamtlichen Landrat des Kreises Höxter nach der neuen Gemeindeordnung eingeführt. Er löste den bisherigen Oberkreisdirektor Paul Sellmann (v.1968 - 1996) ab, da nach der neuen Gemeindeordnung die bisherige Doppelspitze weg- gefallen ist. Im Juli 1996 schloß die Landwirtschaftsschule Brakel (seit 1908) ihre Pforte. Der Strukturwandel in der Landwirtschaft geht so schnell, daß in Westfalen nur noch vier Schulen übrig bleiben. Der Ausbau der Bachstraße sollte mit Mitteln des Amtes für Agrarordnung Warburg durchgeführt werden. Bei Vorstellung des Ausbauplanes für die Gemeinde kam es zu Unstimmigkeiten zwischen den Anliegern und der Baubehörde der Stadt. Die Anlieger waren mit der Zahlung der Anliegerbeiträge von 50% nicht einverstanden, da die Bachstrasse der Busslinien wegen schon umgestuft war. Der Ausbau wurde deshalb verschoben. Die Pflegearbeiten auf dem Friedhof in Erkeln werden von Privatfirmen durchgeführt. Die Rasenpflege übernimmt Fa. Andreas Wiegmann, Nieheim, die Gehölzpflege Hubertus Richter, Natingen die Beerdigungen die Fa. Fromme GmbH., Brakel. In der Gemeindehalle sind neue Fenster in den Gruppenräumen eingebaut. Die Herrentoilette ist schon zum Schützenfest erneuert worden. Der Umbau der alten Feuerwehrgarage wurde vom Hallenförderverein in Angriff genommen. Der Hallenanstrich und die Umgestaltung der großen Halle sollen bis zum Feuerwehrfest im Mai 1997 fertig sein. Für den Hallenausbau sollen im Haushaltsplan 1997 weitere Mittel bereitgestellt werden. An Vereinsförderungsmittel waren in 1996 2.324,39 DM zu vergeben. Es bekam der Tus Erkeln 600,-- DM die Blaskapelle 400,-- DM die kath.Frauengemeinschaft 200,-- DM die kath. Landjugend 250,-- DM die Pfarrbücherei 250,-- DM der Spielmannszug 624,39 DM. Der Spielmannszug übernahm mit der erhöhten Zuwendung für sein 50jähriges Bestehen, die Verpflichtung, 1997 die Ortseingangsschilder aufzuarbeiten. Die Feldjagd wurde erstmals in 3 Lose ausgeschrieben und verpachtet. Den Zuschlag für Los I (Westen) bekam Hubertus Gerke, Wehrden, Los II (Nethe und Norden) Dr.Renner und Hagemann, Brakel. Los III (Süden und Osten) Witteck, Wuppertal und Kleine, Wolfenbüttel. Zu Wildschadenschätzern der Stadt Brakel wurden gewählt: Theodor Milleg, Dringenbergerstr.1, Gehrden, Josef Mikus, Charlottenhof 5, Gehrden, und Hans Menne, im hinteren Felde 3, Riesel. Der Weg von der Gelle Breite zum Hellweg wurde auf Vorschlag des Ortsheimatpflegers "Tillmannweg" genannt. Pastor Tillmann war von 1782 - 1819 Pfarrer in Erkeln. Er war Herausgeber des Tillmann'schen Gesangbuches der Diozöse Paderborn, nach dem Buch wurde hier etwa 70 Jahre gebetet und gesungen. Er war auch der Erbauer der Pastorat (1818/19), die vor dem jetzigen Bau an gleicher Stelle stand. Von Pfarrer Tillmann stammt auch das Petruslied, das heute noch in Erkeln gesungen wird. Die Haus-Nr. am Tillmannweg wurden wie folgt festgelegt: Bernhard Willeke Nr. 1 Freigelände " Nr. 3 Burkhard Willeke Nr. 5. Der Regen- und Schmutzwasserkanal zur Erschließung der Neubauten ist von der Fa. Grewe, Volkmarsen, ausgeführt. Paul Welling kaufte im Märsch den Schweinestall von Robrecht in Hembsen und baute noch einen Stall mit Güllebehälter dazu. Am Friedhof verkaufte die Kirchengemeinde 2 Bauplätze an Vogedes und tauschte mit Zuzahlung 2500 qm Land im Krähenfelde mit Klaus Zimmermann. Berni Hartmann verkaufte das Haus Tisterweg 1 (früher Familie Sievers/Schürrmann) an Familie Fischer. Maria Werneke, früher Bellerweg, verkaufte im Rhedertal 2 Morgen Land an Josef Wittrock, Tweteweg. Der Ortschaftsrat beschloß auf Antrag von Heinrich Gehle, Tisterweg 2, sein Grundstück Flur 1 Parz. 3 in der Gemarkung Beller in die Gemarkung Erkeln zu übernehmen. Das Wohnhaus von Dieter Multhaupt, Brakel, an der Rheder Straße, wurde an den Sohn übergeben und umgebaut. Hermann Wulf, Bachstr., begann mit dem Bau eines Schweinestalles und Güllebehälters im Märsch. Bruno Johlen baute im Krähenbeutel ein Güllebehälter. In den alten Stallgebäuden Neue Str. 7, wurden Sauenställe eingerichtet. Die Schützenbruderschaft feierte am 22.1. den Sebastiansball. Das Schützenfest wurde vom 11.-13.Mai mit König Josef Rehrmann und seiner Frau Edeltraut als Königin ( wohn-haft Krähenfelde) bei schönstem Schützenfestwetter in voller Harmonie gefeiert. Dem Oberst und König wurden die ausgedruckten Schützenakten von 1715 - 1958 übergeben. Ausgedruckt wurden die Akten von Josef Wulf, Brakel, früher Erkeln Ingo Pfeffer, Geschichtsforscher aus Münster, unterzog in der Heimatstube die Felsgesteinsammlung von Lehrer Meyer einer geschichtlichen Untersuchung. Die Sammlung wurde fotographiert und zeitlich eingeordnet. Pastor Epkenhans ist am 25.8. von Erkeln verabschiedet. Er übernimmt die Kirchen-gemeinde Siddinghausen/Weinde im Altkreis Büren und zu 50% die KLJB. Paderborn. Als Pastor für die Kirchengemeinden Erkeln, Beller u.Hembsen ist der Vikar Josef Rath von Brakel eingesetzt worden. Pastor i.R. Schwieder in Hembsen hilft nach wie vor mit in der Seelsorge. Schon 1995 wurde mit den Vorarbeiten des Aussenanstriches der Kirche, der Reparatur des Kirchturmes und des Glockenstuhles begonnen. Architekt Wolff/ Rehrmann, Gehrden, erhielten den Auftrag die Baumassnahmen einzureichen. Schon früh wurde der Bauantrag an die Baubehörde gegeben und der Denkmalsbehörde Münster weitergeleitet und genehmigt (Frau Tillessen). Der Anstrich der Kirche und des Turmes wurden vom Malermeister Willeke, Gehrden, übernommen. Die Turmreparaturen wurden von der Fa. Büse, Beller, in Eiche ausgeführt. Die Fa. Weber, Gehrden, führte die Arbeiten am Glockenstuhl durch. Die Landeskonservatorin Tillessen forderte bei einem gelegentlichen Besuch den Wiedereinbau des gebrauchsfähigen alten Holzes am Glockenstuhl. Es musste deshalb erneut ausgeschrieben werden. Dadurch erhöhte sich der Kostenvoranschlag von 40.000 auf 60.000 DM. Durch diese Verzögerung konnte der Anstrich am Turm nicht zeitig durchgeführt werden, so daß bedingt durch den frühen Winter das Gerüst stehen bleiben mußte. Weihnachten an ihren alten Platz. Somit konnte das schöne Erkelner Geläut zum Hl. Abend im Nethetal erklingen. Die mechanische Kirchenuhr von 1900 ist vom Kirchenvorstand und einem Uhrmacher aus Herford abgebaut und in einem schönen Glasschrank im Pfarrzentrum wieder aufgestellt worden. Die Kirchengemeinde ist sehr ungehalten über das Verhalten der Landeskonservatorin. Wer die erhöhten Gerüstkosten bezahlen soll ist noch ungewiss. Die gesamten Kosten für die Kirchenerneuerung werden, ohne Turmgerüst, mit 110.000,-DM beziffert. Aus dem Urkundenbuch der Asseburger ( Hinnenburg 13 - 15 Jahrhundert) konnten weitere Erkenntnise der Erkelner Geschichte gewonnen werden. Das Buch wird in der Heimatstube Erkeln aufbewahrt. Im Jahre 1996 wurden von Erkelner Weiden 6 Schafe gestohlen. Die Diebstähle und Einbrüche im Bundesgebiet nahmen bei Tag und Nacht immer mehr zu. Erkeln hatte am 31.12.1996 mit Hauptwohnsitz 680 Einwohner und 46 mit Zweitwohnsitz 726. An Ausländer waren 24 Personen gemeldet. Die Kath. Kirchengemeinde verzeichnete 598 Mitglieder. Der Kirchenbesuch an 2 Zähltagen lag bei 27,9%. Getauft: 9 Erstkommunikanten 7 Firmlinge 13 Beerdigungen 12 keine Trauungen. Sammlungen für überregionale Zwecke erbrachten 6.089,65 DM 1997 Das Wetter war zu warm, es war zu trocken , es gab sehr viel Sonne. Der Februar war 2 Grad zu warm. Im August gab es 240 Sonnenstunden und Temperaturen von über 35 Grad. Die Niederschläge lagen bei 85 % unterm langjährigen Mittel. Die Ernte war spät, ergab aber einen guten Durchschnittsertrag. Es brauchte wenig Getreide getrocknet werden. Die Herbstbestellung ging zügig von statten. Auf dem schweren Boden traten Schnecken sehr stark auf. Es musste teilweise die Saat nachgesät werden. Es war weltweit ein Jahr mit großen Turbulenzen. Mutter Theresa, die Missionarin der Nächstenliebe starb mit 87 Jahren in Indien. Lange wurde um den tragischen Tod der englischen Prinzessin Diana getrauert. Starke Erdbeben erschütterten Mittelitalien, besonders Assissi. 50.000 Menschen verloren über Nacht ihre Wohnungen. Es erfolgte eine erste Landung einer Sonde auf dem Mars. Der Balkan kam auch in diesem Jahre nicht zur Ruhe. Am 23.4. ging in Lima (Peru) nach 4 Monaten ein Geiseldrama blutig zu Ende. Das Jahrhunderthochwasser der Oder brachte große Not in Tschechien, Polen und in der deutschen Oderniederung. Zum Teil konnten die Dämme nur mit starkem Einsatz von Militär u. Zivilpersonen (bis 35.000) gehalten werden. Es kam in der Bundesrepublik immer wieder zu Erpressungsversuchen von Lebensmittelkonzernen. Immer wieder kam es zu Kindesentführungen mit Sexualverbrechen und Morden. In 17 Betrieben im Kreise Paderborn wurden 62.000 Schweine wegen der Schweinepest gekeult. Es entstand ein Schaden von 36 Mill. DM. Durch den BSE-Fall bei Mikus in Beller bei dem aus England eingeführten Rind Cindy wurde der kleine Ort Beller weltberühmt. Presse und Fernsehen berichten lange Zeit über diesen Fall. Der Streit innerhalb der Landesregierung um Garzweiler II hielt weiter an. Die Arbeitslosenzahl in Deutschland stieg fast auf 5 Mill. Alle Parteien versprechen zwar den Abbau, aber bisher hat noch keine eine Lösung gefunden. Die technischen Möglichkeiten verdrängen immer mehr Arbeitskräfte. Im April ist die Gemeindehalle innen neu gestrichen, eine neue Eingangstür wurde eingebaut, die Wände sind bis Fensterhöhe von der Fa. Schlüter in Hembsen mit Teppichboden verkleidet. Die alte Feuerwehrgarage wurde auf Saalhöhe angehoben und die Tür zugemauert. Am 6.2. feierte die Fa. Vauth-Sagel ihre 35jähriges Firmenjubiläum und den 60. Geburtstag des Seniorchefs Heinrich Sagel. Die Firma hat z.Zt. 320 Mitarbeiter. Bei der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden" erhielt Erkeln nur 48,5 Punkte. Ohne eine Dorferneuerungsmassnahme brauchen wir nicht mehr an solch einer Aktion teilnehmen. Am 22.3. mußte unser Wasser aus dem Vogelsang mit 23 mg Nitratbelastung abgeschaltet werden. Wir wurden vom Wasserwerk Brakel durch die Ringleitung von Brakel mit versorgt. Infolge der allgemeinen Finanzknappheit wurden die Entschädigungen für die Bezirksverwaltungsstellen um die Hälfte gekürzt. Hierdurch geht die Eigenverantwortung und Selbstverwaltung der Ortschaften immer mehr verloren. Der Aussenanstrich der Kirche und die Erneuerung des Glockenstuhls wurde abgeschlossen. Im April errichtete die Stadt eine neue Wartehalle an der Bushaltestelle. Vom 9.-12.Mai fand für das übliche Schützenfest eine Großveranstaltung der Feuerwehr - Löschgruppe Erkeln - zum 100 jährigen bestehen statt. Bei dieser Gelegenheit fand sich das Protokollbuch der Feuerwehr von 1909 bis 1934 wieder an. Es wurde ausgedruckt der Feuerwehr und der Heimatstube übergeben. Hinter dem Fauerwehrgerätehaus pflanzte die Löschgruppe eine Blutbuche zur Erinnerung an ihr Jubiläum. Am 20. u. 21.9. feierte der Spielmanns- und Fanfahrenzug Erkeln mit einem gelungen Fest das 50jährige Bestehen. Für Pastor Rath, der noch Vikar in Brakel ist, wurde am 29.6. Pastor Schink als Seelsorger für die Gemeinden Erkeln, Beller und Hembsen eingeführt. Die Familie Nutt-Breker kaufte von Frau Veronika Multhaupt geb. Pult an der Bachstrasse 0,5 ha Land vor dem Hochbehälter. Josef Wittrock, Tweeteweg 1 kaufte im Rhedertal 3,1 ha von den Erben Mönnikes, Dorfstr. 5. Das Haus Göke, Rhedertal 3 kaufte Herr Hanke, Grüne Bache. Der Strassenenausbau der Siedlung in der Grünen Bache vom Hause Dietrich bis Dieter Göke, mit der Stichstrasse wurden von der Fa. Beller, Frohnhausen ausgeführt. Die Kosten der Erschließung betrugen pro qm etwa 18,- DM, der Gesamtausbau ca. 180.000 DM zuzüglich der Kosten für die Baustrasse und den Abwasserkanal. Die Fa. Vogedes baute die alte LKW-Garage zu einer Wohnung aus. Lücke, Bellerweg, baute an sein Wohnhaus eine Doppelgarage. Im Friedhofsweg vom Haus Peter Wiemers bis Meinolf Pöppe wurde die Entwässerung neu geordnet. Die Regen- u.. Schmutzwasserleitung zwischen den Häusern Rehrmann, Korte, Ridder und Potthast-Johenning wurden ebenfalls neu verlegt. Am Hellweg wurde ebenso ein Teil der Schmutzwasserleitung neu verlegt. Das Haus Eilebrecht-Dagg, Linden weg 3 wurde abgebrochen. Frau Springer geb. Dagg, begann mit dem Neubau eines Wohnhauses. An Vereinsförderungsmittel wurden vom Ortschaftsrat vergeben: Tus Erkeln 600 DM Spielmannszug 400 DM Blaskapelle 400 DM Kath. Frauengemeinschaft 250 DM Kath. Bücherei 250 DM Kath. Landjugend 250 DM Freiw. Feuerwehr 173,16 DM Nachdem Frau Maria Roßbach geb. Zimmermann ihren (Tante Emma)- Laden geschlossen hat steht nur noch die Bäckerei Giefers zur Versorgung mit Brot der Gemeinde zur Verfügung. Durch den Strukturwandel, insbesondere in der Landwirtschaft, werden viele bisher genutzte Altgebäude nicht mehr benötigt. Neubauwohnungen können nur unter den Gestehungskosten vermietet werden . Die Eheleute Bernhard und Wilma Tadajewski geb. Besse feierten bei guter Gesundheit das Fest der "Goldenen Hochzeit". Am 28.10. wurde der Pfarrgemeinderat neu gewählt. Werner Potthast, Bachstr., wurde als Vorsitzender wiedergewählt. Erkeln hatte am 31.12.1997 741 gemeldete Einwohner, 695 mit Hauptwohnsitz, mithin 46 mit Zweitwohnsitz. Ausländer waren 21 gemeldet, 19 mit Hauptwohnsitz und 2 mit Zweitwohnsitz. Die Kath. Kirchengemeinde zählte 596 Mitglieder. 7 Kinder wurden getauft, 7 gingen zur ersten hl. Kommunion. Es fand nur 1 Trauung statt. 8 Sterbefälle waren zu beklagen. Die Kollekten brachten 7.075,61 DM. Der Kirchenbesuch lag bei 29,35 %. 1998 Das Wetter in diesem Jahr war von starken Gegensätzen geprägt. Am 5.1. kam es in Europa zu starken Sturmschäden. Ende Januar hatten wir Frost - 14 °. Der Februar war im Schnitt mit 5 ° zu warm, 4 ° wärmer als der Schnitt von 60 Jahren. Am 7.3. trat die Nethe bei 61 mm Regen in wenigen Tagen aus ihren Ufern. Der Mai war dann so trocken, daß die Sommersaat Not hatte aufzugehen. Durch einen späten Nachtfrost wurde die Obsternte zu Teil vernichtet. Die Ernte war wegen der Nässe schwer zu bergen. Der Weizen stark mit Pilzen befallen. Am 11.8. war mit 31 ° im Schatten der heißeste Tag. An der Mosel wurden 41,3 ° gemessen. Im September fielen 87 und im Oktober 200 mm Regen. Saat und Ernte waren wieder sehr schwierig. In Westfalen konnten 2.000 ha Kartoffeln nicht geerntet werden. Die Preise stiegen auf 50 DM pro Dz. Ohne die Bekämpfung der Schnecken wäre kein Raps und Gerste aufgegangen. Am 28. Oktober kam nach nasser Zeit mit 34 mm Regen ein zweites Hochwasser der Nethe. Die Flut stand bis auf der Straßenkreuzung Beller-Rheder. Die Häuser an der Nethe hatten "Land unter". Am 1. November stieg die Nethe wieder bis zur Kreuzung. Die Anlieger kamen mit weniger Schrecken davon. Die Zäune im Nethetal waren zum großen Teil ausgeschwemmt. Am 20. November Frost bis -13 °. Säen und Ernte war erst mal wieder unterbrochen. Es war für die Landwirtschaftserzeugnisse ein schweres Jahr. Die Schweinepreise fielen - 1,50 pro kg. tot, die Ferkel auf 42 DM das Stck. Nach dem plötzlichen Tod von Johannes Giefers, Bachstr. 12, wurden die Kühe verkauft. Es war nun nur noch Josef Kleibrink, Bachstr. 25, der Milch zur Molkerei schickte. Im Juli wurde Erkeln berühmt durch die orientalischen Kakerlaken. In einer Versammlung mit der Biologin Frau Dr. Körber, Berlin, dem Kreisarzt Dr. Woltering mit Vertretern der Stadt Brakel wurde Aufklärungsarbeit geleistet. Der Kammerjäger, Herr Knocke, Paderborn, brachte nach einigen Tagen mit viel Chemie und viel Unkosten wieder Ruhe in unser Dorf. Fernsehen, Rundfunk und Zeitungen brachten im Sommerloch Nachricht aus Erkeln. Bis nach Österreich gingen s. Zt. die Meldungen. Am 20. und 21. August wurde die Nethe im Brückenbereich ausgebaggert. Alte Planungsfehler machen hier laufend Unkosten. Auch der Bachlauf im offenen Bereich wurde sauber gemacht. Ein Kirchengrundstück gab Herr Vogedes zurück. Herr Seifert baute auf 604 qm am Friedhof ein neues Wohnhaus. Das Haus mit Garten am Tisterweg 3 der Familie Barkhausen (Musch-Kemper) kaufte Willi Breker aus Hembsen. Barkhausen zog in einen Neubau nach Nieheim. Franz Behler zog mit seiner Familie in das neue Haus am Tillmannsweg 7. Sein altes Haus, Neue Str. 7, kaufte Familie Lazek, wohnhaft Lindenweg 13 (bei Groppe). Den Neubau des verstorbenen August Hoischen, Tweteweg 4, verkaufte seine Schwester Frau Güntermann, die auch den Hof erbte, an Herrn Olbricht aus Brakel. Hermann Wulf, Bachstr. 5, kaufte von Familie Vielein (Weber) im Märsch 460 qm als Anschlußstück für ein neues Wohnhaus neben seinem Stall. Von Hans Worms, Am Friedhof 1, kaufte Josef Wittrock, Tweteweg 1, 2.500 qm am Alshügel. Am 26.5. fand in Erkeln die Besichtigung für den Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" statt. Da der Ortsheimatpfleger verhindert war, nahm leider keiner von Erkeln daran teil. Die Nitratwerte der Erkelner Wasserversorgung stiegen im November über 50 mg/L und mußten abgeschaltet werden. Bei ihrem Sommerfest zum 15jährigen Bestehen der SPD in Erkeln, war neben prominenten Größen auch die Kultusministerin NRW., Frau Behler, in Erkeln. Die Kanalkosten für die ausgewiesenen Baugrundstücke auf der Gellebreite wurden den Eigentümern zugeschickt. Der Weg in der Siedlung "Grüne Bache" ist im letzten Teil endgültig fertig gestellt. Am Friedhof und der untere Hellweg sind nach dem Einbau der Entsorgungsleitungen mit einer Asphaltdecke versehen. Beim Königschießen der Bruderschaft am 25.4. gab es keinen König. Am 1.5. errang dann Martin Schürmann, Tiesterweg 1a, mit Anke Gläser aus Hembsen die Königswürde. Das Schützenfest am 9.-11.5. wurde bei schönem Wetter in Harmonie gefeiert. Am 19.9. fand in der Stadthalle Brakels der Bezirkskönigsball statt. An der von Pastor Schink und Koch gefeierten Messe nahmen 850 Schützen teil. Für die Erkelner Bruderschaft als Ausrichter des Festes war es ein voller Erfolg. Am 1.3. lud die Bruderschaft zu einem Heimatabend mit dem Ortsheimatpfleger ein. Der Rektor der Landvolkhochschule Hardehausen Msgr. Dr. Konrad Schmidt hielt vor den Schützen mit ihren Frauen einen Vortrag "Die Juden unsere alten Brüder". Beide Veranstaltungen waren gut besucht. Am 11.10. spendete der Weihbischof Dr. Reinhard Marx für Erkeln, Beller und Hembsen hier 30 Firmlingen die hl. Firmung. Der Sozialpädagogische Kindergarten beging am 3.9. sein 25jähriges Bestehen. Am 6.9. feierte der Kindergarten mit der Kindergartengemeinschaft für Alle. Erschüttert nahmen die Erkelner Kenntnis vom Tod Markus Behler, Gellebreite 8. Er war mit dem Fahrrad gestürzt und starb im Koma am 28.5. im blühenden Alter von 25 Jahren. Am 24. Oktober reisten 20 Repräsentanten der einst am 30jährigen Krieg in Europa beteiligten Länder zur Feier des 350jährigen Friedensschlusses nach Münster und Osnabrück. Gekrönte und gewählte Staatsoberhäupter gaben sich ein Stelldichein. In Brakel wurde aus diesem Anlaß ein Theaterstück "Major Lauffmann" aufgeführt. Der Text stammte von Dr. Seewald, die Idee von Dr. Engemann, die Regie hatte Renate Korte, Erkeln. Stadtdirektor Spieker der in Paderborn als Stadtdirektor von der CDU nicht voll angenommen wurde, bleibt als Kandidat im Herbst 1999 Brakel erhalten. Die Welt wurde mit Krieg in Afrika (Kongo,Angola), Jugoslawien mit dem Kosovo in Unruhe gehalten. Der Friedensvertrag mit Palästina und Israel konnte immer noch nicht durchgeführt werden. In Rußland herrscht in weiten Teilen Hungersnot. In Süd- und Mittelamerika gibt es viele Tote durch Erdrutsche und Erdbeben. Die Affäre in den USA um Präsident Clinton konnte noch nicht beigelegt werden. Bei der Bundestagswahl am 27.9. erhielt die CDU/FDP Koalition eine bittere Niederlage. Hier wurde der bisherige CDU-Kandidat Michels direkt wieder gewählt. Bei den Zweitstimmen in Erkeln erhielt die CDU 243 SPD 150 FDP 6 Grüne 7 Sonstige 8 Die Sitzverteilung im Bundestag: SPD 40,9% 298 + 46 CDU 35,2% 245 - 44 Grüne 6,7% 47 - 2 FDP 6,2% 43 - 4 PDS 5,1% 36 + 6 Sonstige 5,9% -,- "Erkeln im Blickpunkt der Welt". Der WDR. Bielefeld berichtete am Dienstag den.9.Juni. mit der Sendung "Dorfplatz Schlag 10°° " über Erkeln im Regionalprogramm. Obwohl erst am Vorabend bekannt, war eine stattliche Zahl von Einwohnern mobilisiert. Es gab am Abend eine gelungene Sendung von 4 Minuten. n Vereinsförderungsmittel konnten vom Ortschaftsrat 1998 = 2.255,58 DM vergeben werden. Es erhielten: TuS Erkeln 600 DM Spielmannszug 400 DM Blaskapelle 400 DM Pfarrbücherei 250 DM KFG . 250 DM KLJB 250 DM Die Freiw.Feuerwehr als Unkostenerstattung für Aus- lagen "Dorfplatz Schlag 10° " 105,58 DM Der Ortschaftsrat votiert einstimmig für die Umgestalttung im Kirchenumfeld. Der Bezirksausschuß verliert immer mehr an Bedeutung, wenn es nicht um "Ihr" Geld geht, nehmen die Bürger kaum Anteil an der Arbeit. Der Heimatpfleger Waldhof aus Steinheim fand heraus, daß die mittlere alte Glocke, die 1917 für Kriegszwecke abgeliefert worden war, 1673 in Steinheim von dem Glockengießer Brieon aus dem Elsaß gegossen worden war. Erkeln hatte am 31.12.1998 335 männl. und 324 weibl. = 659 Einwohner + 16 Ausländer 675 gesamt Die Kath. Kirchengemeinde verzeichnet 623 Mitglieder. Der Kirchenbesuch liegt bei 24,2%.. getauft wurden 3 Beerdigungen 5 Trauungen 3 Erstkommunion 4 Die Einwohnerzahl nimmt immer mehr ab. Wir haben nur noch einen Bäcker, sonst keine aktiven Handwerker mehr. In einigen Häusern wohnt nur noch eine Person. Mehrere Häuser stehen ganz leer, oder werden auch zum Verkauf angeboten. 1999 Nach dem plötzlichen Tod von Ortsheimatpfleger Bruno Johlen am 13. Mai 1999 im Alter von 74 Jahren, übernahm Ludwig Beine, Winkhäuserweg 6, am 23. August 2000, nach der Einführung durch Kreisheimatpfleger Martin Koch das Amt zum Ortsheimatpfleger. Die Temperaturen in diesem Jahr waren den Jahreszeiten entsprechend um 2° im Schnitt der letzten 60 Jahre höher. Die Niederschläge kamen immer zur richtigen Zeit so daß für das Wachstum in der Natur immer genug Wasser vorrätig war.. Bei den Bestell- und Erntezeiten war die Witterung immer richtig. Die Nethe führte im Januar 2 mal und im Nov./Dez. je 1 mal Hochwasser. Der Grundwasserspiegel ist gegenüber den Jahren zuvor um 20 cm gestiegen. Nach dem plötzlichen Tod seines Onkels Bruno Johlen, übernahm Christoph Johlen geb. Müller, der Vater von ihm ist der Bruder von Frau Elisabeth Johlen, mit 24 Jahren den großen Bauernhof. Bei der intensiven Sauenhaltung im Betrieb kommt auf ihn sehr viel Arbeit und Verantwortung zu. Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb von Hermann Wulf, bisher in der Bachstrasse ansässig, verlagerte seinen Betrieb, er baute im Märsch am Ortberg sein Wohnhaus und eine Gerätehalle, wo schon im Jahr zuvor ein Schweinemaststall von ihm errichtet worden war. Michael Ridder konnte ein Grundstück im erschlossenen Baugebiet Gelle Breite, Till-mannsweg erwerben und baute auf die dieses ein Wohnhaus. Am 12. Sept. 99 fanden Kreis- und Stadtratswahlen statt. Bei diesen Wahlen wurden die Doppelspitzen abgeschafft. Bei dem Kreis, sonst Oberkreisdirektor und Landrat, gibt es seit dieser Wahl nur noch den Landrat. Gewählt mit großer Mehrheit wurde in dieses Amt Hubert Backhaus. Für Erkeln ein besonderes Ereignis, da Hubert Backhaus in Erkeln geboren und aufgewachsen ist. Sein Vater Ludwig Backhaus war über jahrzehnte Bürgermeister unserer Gemeindemilchproduzierende landwirtschaftliche Betriebe. Zur Zeit gibt es im Ort noch 5 Vollerwerbslandwirte, dieses sind Christoph Johlen, Reinhard Nutt-Breker, Anton Thieleke, Paul Welling und Hermann Wulf. Die größte Fläche bewirtschaftet zur Zeit Paul Welling. Er konnte im vergangenen Jahr, nach Hofaufgabe durch Karl-Heinz Menne aus Brakel im Nethefeld, dessen von der Stadt Brakel im Rahmen des Trinkwasserschutzes von August Hoischen angepachtete Fläche von 40 ha zu pachten, so das er jetzt 175 ha bearbeitet. Im Dezember fand eine Informationsveranstaltung zum Dorfentwicklungsverfahren statt. Durch die Darstellung einer Dorferneuerung, vorgetragen von Mitarbeitern des Agraramtes Warburg, nach einer gut verstandenen Einleitung unseres Bürgermeisters Friedh. Spieker, war die Resonanz bei den Bürgern des Dorfes sehr positiv. Bei einer 2, Informationsver-anstaltung , wozu die Beteiligten der Ortserneuerung eingeladen waren, konnten die Mitarbeiter des Agraramtes schon Fragen über Umfang und Kosten dieses Vorhabens beantworten. Die Sanierung und Renovierung der alten Erkelner Mühle von Erwin Wagner aus Wolfhagen, Ortsteil Kleinhasungen, welcher diese von Helmut Schormann, dem letzten Müller des Dorfes gekauft hatte, ist so weit fortgeschritten, das der Anblick von außen einen jeden erfreuen läßt. Von den Löschgruppenführern und dem Stadtbrandmeister der Stadt Brakel ist für alle Ortsteile ein neuer Feuerwehrbedarfsplan für die Jahre 2000 bis 2005 aufgestellt worden. Das traditionelle Schützenfest der St. Petrus Schützenbruderschaft Erkeln wurde bei herrlichem Wetter am 2. Maiwochenende gefeiert. Das junge Königspaar Frank Wulf und Claudia Müller konnte durch ihre Ausstrahlung alle Beteiligten am Fest begeistern. Die Einwohnerstatistik 2000: 327 männlich, 338 weibliche, gesamt 675 Einwohner enthalten sind 14 ausländische Mitbürger. Die Statistik der kath. Kirchengemeinde Erkeln: Getauft sind 7 Kinder Erstkommunion 7 Kinder Trauungen 3 Paare Beerdigungen 12 Personen Kirchenbesuche: März 26,6%, Nov. 29,54 % von 583 Gläubigen. Vereinsfördermittel für 2000 wurden wie folgt verteilt: Tus Erkeln 500 DM Kath. Frauengemeinschaft 200 DM Spz.u.Fanfz. Erkeln 400 DM Kath.Landjugend 250 DM Blaskapelle Erkeln 400 DM Kath. Bücherei 339,72 DM Die gesamten Fördermittel für Erkeln belaufen sich somit auf gesamt 2089,72 DM. Beine (Ortsheimatpfleger) 2001 Die Wetterlage in diesem Jahr war extrem unterschiedlich. Außer in der Weihnachtswoche gab es keine schneereiche und kalte Winterzeit. Das Frühjahr war sehr kühl und feucht. Zu Ostern hatten wir Schneeregen und Graupelschauer bei Temperaturen bis unter +5° Cel. Ab der Heuernte bis zum Ende der Getreideernte war überwiegend sehr schönes und warmes Erntewetter. Das Thermometer stieg im Juli bis auf + 38° C. Nach der Ernte setzte schlagartig schlechtes Wetter ein mit Regen und niedrigen Temperaturen. Die Herbstbe-stellung konnte erst später unter schwierigen Verhältnissen durchgeführt werden. Der gesamte Niederschlag im verflossenen Jahr lag bei 800 mm. Die Bautätigkeit in Erkeln war wie folgt: Johannes Gehlen errichtete im Tiesterweg einen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbe-trieb für Schweinehaltung. Ein Wohnhaus ist hier nicht geplant. Rudolf Wiemers, z.Zt. Bellerweg, errichtet ein Wohnhaus auf seinem Grundstück am Ortsausgang an der Rhederstraße Ecke Winkhäuserweg. Nach der Fertigstellung der Außenrenovierung der Erkelner alten Mühle ist nun auch der Ausbau des Wohnteiles abgeschlossen worden, Bei der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden", an dem wir uns auch beteiligt haben, bekamen wir für die restaurierte Mühle einen Sonderpreis, 600 DM mit Urkunde. Mit der Planung zur Dorferneuerung geht es zügig voran. Nach der Wahl eines Vorstandes von den Beteiligten an der Ortserneuerung ist von diesen und den zuständigen des Agraramtes ein Architektenbüro beauftragt worden eine Planung für die Ortserneuerung vorzustellen. Dieses ist inzwischen geschehen. In Einzelgesprächen werden noch Wünsche der Beteiligten besprochen die dann nach Möglichkeit berücksichtigt werden, bevor die endgültige Planung dann abgeschlossen ist. Ein großer Teil der benötigten Mittel ist schon frei gestellt worden, so daß mit dem Baubeginn ab Mitte 2002 zu rechnen ist. Vom Hof Hoischen bis zur Neuen Straße, Ecke Ww. Mönikes-Josef Multhaupt ist schon ein gelungenes Teilstück zur Ortserneuerung mit Geldern aus einem anderen Topf durchgeführt worden. Im Herbst ist eine notwendige Renovierung des Pfarrhauses begonnen worden, welche wegen der Winterwitterung zur Zeit ruht. So bald es möglich ist werden die Arbeiten im Jahr 2002 beendet. Die Heizungsanlage im Dorfgemeinschaftshaus ist notwendiger Weise für mehr als 35.000 DM erneuert worden. Im Übungsraum für Bläser u. Spz. Ist an der Kopfwand ein wunderbarer Schrank angebracht und der Fußboden in dem Sportraum ist neu geschliffen und gewachst worden. Im Ort wurde nach Beschluß vom Ortschaftsrat und der Genehmigung vom Straßenver-kehrsamt Höxter Verkehrsschilder mit der Geschwindigkeitsbegrenzung 30 km-h aufgestellt um so eine ruhigere Ortsbefahrung sicher zu stellen. Der geplante Rundwanderweg 6 der Großgemeinde Brakel um unsere Erkelner Gemarkung ist fertig beschrieben. Im neuen Jahr wird er gekennzeichnet, so daß man ihn an Hand der Markierung gut begehen kann. Im Mai wurde eine schon länger geplante Ausgrabung auf dem Hampenhäuser Berg, direkt über dem Ziegenberg an der Feldgrenze Josef Beller-Paul Welling durchgeführt. Man vermutet hier laut der vielen Funde aus der Steinzeit und einer vom Flugzeug mit Infrarot belichtete Stelle an der vor ca. 2500-4000 Jahre vor Christus, Nomaden entweder sich seßhaft gemacht haben, oder eine Kultstätte gewesen sein könnte. Unser traditionelles Schützenfest wurde bei herrlichem Wetter am 12.,13.u.14. Mai gefeiert. Die Regentschaft bei dem Königschießen hatte Rolf Schloßmacher mit 34 Ringen erzielt. Zu seiner Königin erkor er seine Ehefrau Eva. Diese beiden mit ihrem Hofstaat verstanden es die gesamte Bevölkerung zu begeistern. Da die 1. Fußballmannschaft der Senioren des Tus. Erkeln die Kreismeisterschaft erringen konnte, stieg sie automatisch in die Bezirksklasse auf. Die ganze Gemeinde feierte mit der Mannschaft diesen Erfolg: Die 1. Halbserie wurde im oberen Drittel der Tabelle beendet. Das Jahr 2001 war von Katastrophen, Krisen, Terror und Kriegen stark betroffen. Erdbeben gab es in Indien, El Salvador bei denen mehr als 1000 Menschen ums Leben kamen. In Rußland herrschte General Winter mit mehr als -50° C in der Tundra: Die Menschen mußten teilweise ohne Heizmöglichkeit wohnen, so daß viele Menschen erfroren. In England brach die Rinderseuche BSE aus, die auch nach Deutschland herüber kam. Durch geeignete Kontrollen soll hier eine Früherkennung jetzt möglich sein. Auch die MKS bei Schweinen kam von England in noch andere Staaten Europas. Sie konnte nach einiger Zeit eingedämmt werden. Die USA erlebte am 11. Sept, 2001 einen Terroranschlag, so wie es ihn in diesem Ausmaße auf der ganzen Welt noch nie gegeben hat. Zwei mit über 300 Menschen besetzte Flugzeuge die von Terroristen gesteuert wurden, stürzten sich in die Türme der WCT (Welthandelscenter) die dann nach kurzer Zeit in sich zusammen stürzten und so mit mehr als 4000 Menschen unter sich begrub. Ein drittes Flugzeug auch mit ca. 150 Menschen besetzt und von Terroristen gesteuert, stürzte sich in das Amerikanische Pentagon, welches sehr stark beschädigt wurde. Leider sind auch hier alle Insassen des Flugzeuges so wie viele hundert Menschen im Pentagon zu Tode gekommen. Das 4. Von Terroristen gekaperte Flugzeug stürzte in unbewohnter Gegend ab. Auch hier kamen alle Insassen ums Leben. Die ganze Welt trauerte mit der USA nach diesem schweren Schicksal. Der erst im Frühjahr neu gewählte Präsident der USA Busch fand in der Bevölkerung einhellig Unterstützung den Terror in der Welt zu bekämpfen. Hierzu bekam er auch von allen freien Staaten der Welt eine breite Zustimmung. Da der Drahtzieher dieses Anschlags Osama Bin Laden sich in Afghanistan versteckt hielt und das dortige Taliban Regim ihn nicht ausliefern wollte, wurde Afghanistan im Oktober militärisch angegriffen um den Terroristen zu fangen. Leider konnte man ihn noch nicht habhaft werden. Das Terror unterstützte Regim der Taliban ist inzwischen entmachtet und eine von der freien Welt gebildete Übergangsregierung ins Amt gebracht worden. Zwischen Israel und den Palistinänsern kommt es immer wieder zu schweren Ausein- andersetzungen. Durch Selbstmordattentäter die sich und viele unschuldige Menschen durch ihre Tat in den Tod bringen, gibt es in dieser Region keinen Frieden. Die Einwohnerstatistik 2001: Männliche 323 weibliche 319, gesamt 642 Einwohner, enthalten sind 13 ausländische Mitbürger. Die Vereinsförderungsmittel für 2001 wurden wie folgt ausgetzeilt: Tus.Erkeln 500 DM Kath. Frauengemeinschaft 250 DM Spz. U. Fanfz. 400 DM Kath. Landjugend 250 DM Blaskapelle 400 DM Kath. Bücherei 3070 DM Die gesamten Fördermittel für Erkeln 2.100,70 DM Die Statistik der Kath. Kirchengemeinde Erkeln Getauft sind 5 Kinder Erstkommunion 2 Kinder Trauungen 5 Paare Beerdigungen 4 Personen Beine (Ortsheimatpfleger)