| Antonius-Bildstock |
am 13. Juni 2009,
dem
Namenstag des Heiligen, in Erkeln eingeweiht |
zum Vergrössern/Verkleinern die Fotos bitte anklicken
Zu Ehren seines
Namenspatrons, des heiligen Antonius von Padua, errichtete Anton Müller
aus Erkeln ein Heiligen-Häuschen. Über mehrere Monate
setzte er in seiner Deele Stein auf Stein - auch im Gedenken an zwei
seiner Vorfahren, die seit 1840 diesen Namen trugen.
Mit kenntnisreichem Blick und sicherer Hand wurden im Erkelner Bruch
die Steine gesammelt und zugeschlagen. |

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Das neue
Heiligenhäuschen wurde auf dem Weg zu Bobberts Kreuz
(Ausgangspunkt der Bittprozession) unter eine mächtige
Kastanie gesetzt. Paul
Welling und Rudolf
Köring brachten den in der Deele aufgemauerten
Bildstock termingerecht an den Ort seiner Bestimmung; der Frontlader
kam mit dem fünf Tonnen schweren Heiligen-Häuschen
dabei an die Grenze seiner Belastbarkeit. Das kunstvolle Schutzgitter
verdanken wir Jörg
Kleibrink. Um die Sicherheitsverglasung sorgte sich Johannes Göke.
Linda,
die sechsjährige Enkelin des Erbauers, versicherte uns, die
Blumen am Bildstock des heiligen Antonius nicht verdursten zu lassen. |
| Am Samstag, dem 13. Juni,
dem Namenstag des Heiligen, wurde in die flachbogige Nische des
Bildstocks die farblich dezente Figur des heiligen Antonius gestellt
und in einer kleinen liturgischen Feier gesegnet. Das Bildwerk entstand
nach den Vorstellungen Anton Müllers in der Werkstatt
Obermeyer in Oberstdorf. |
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Berni Schmidt
begleitete mit dem Jagdhorn das ,Lobe den Herren...' der versammelten
Festgemeinde und Ludwig
Beine als Ortsheimatpfleger würdigte
abschließend das Werk als Bereicherung für das Dorf
und die Landschaft; es sei auch ein erfreuliches Dokument des Glaubens
in der Gegenwart. |

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| Antonius von Padua wurde
1195 in Lissabon geboren. Schon zu Lebzeiten strömten die
Menschen zu ihm. Mit erst 36 Jahren stirbt er am 13. Juni 1231 in der
Nähe von Padua. Als Lehrer im Franziskanerorden (OFM) hatte er
segensreich gewirkt und war ein begnadeter Prediger. Zunächst
wurde er nur in seinem Orden als Heiliger verehrt. Vom 16. Jahrhundert
an verbreitete sich seine Verehrung auf die ganze Kirche und
überlagerte zunehmend die Verehrung des Wüstenvaters
Antonius , der lange vorher -im Jahr 356 - das Lebensalter von 105
Jahren erreichte und dessen Fest wir auch heute noch am 17. Januar
feiern (Bildstock an der Ortsausfahrt von Siddessen). Er wird bei den
alt-orientalischen, koptischen Christen (bei uns in Brenkhausen) sehr
verehrt. |
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Antonius von Padua wird mit
dem Jesuskind auf dem Arm dargestellt. Er
selber trägt ein Buch als Zeichen seiner erlesenen Bildung in
der Hand.
Bei unserer Figur hat der Jesusknabe die Lilie, das
ursprüngliche
Symbol für die Lauterkeit des Heiligen, übernommen.
Antonius genießt
als wirksamer .Wiederbringer' verlorener Sachen beim Volk eine tiefe,
unbeirrbare Verehrung. Er ist ebenso der Patron der Armen. |
| Nach der Weihe des
Häuschens - Bänke laden zum Verweilen ein - wurden
die ca. 50 Gäste
zu einem kleinen Umtrunk eingeladen. Unter dem blauen, abendlichen
Himmel schmeckten ebenso die Bratwürstchen; und das alles mit
dem stimmungsvollen Ausblick auf den wunderschönen, mild
hügeligen Nethegau. |
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Heiliger Antonius bitte für uns!
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